Eine KI liefert ein Muster für PDF-Dateinamen. Das erste Beispiel wird erkannt, also scheint alles fertig. Erfasst es aber auch eine Sicherung mit der Endung .pdf.bak oder einen Namen mit einem Buchstaben statt des Punkts? Ein einzelner richtiger Treffer reicht zur Beurteilung nicht aus.
Die Anforderung vor dem Muster festlegen
Für diese Übung gilt: genau das Präfix invoice_, danach drei Ziffern von 0 bis 9 und anschließend .pdf, in der gezeigten Kleinschreibung. Der gesamte Dateiname ohne Ordnerpfad muss passen. Das ist eine Beispielregel, keine Vorgabe für alle PDF-Dateien.
Nennen Sie der KI das Programm, das den Ausdruck ausführt. In Python sucht re.search irgendwo in einer Zeichenfolge; re.fullmatch verlangt eine Übereinstimmung der gesamten Zeichenfolge. Der Punkt hat außerdem eine Sonderbedeutung, wenn er nicht als wörtliches Zeichen behandelt wird. Andere Werkzeuge können andere Syntax und Optionen verwenden.
Legen Sie vor dem Test diese Ergebnisse fest:
invoice_007.pdf: annehmen.invoice_07.pdf: ablehnen; nur zwei Ziffern.xinvoice_007.pdf: ablehnen; zusätzlicher Anfang.invoice_007Xpdf: ablehnen; der Punkt fehlt.invoice_007.pdf.bak: ablehnen; zusätzlicher Text am Ende.Invoice_007.PDF: ablehnen, weil diese Regel Groß- und Kleinschreibung unterscheidet.
Auswahl und Dateiänderung trennen
Prüfen Sie das Muster an Beispielzeichenfolgen und vergleichen Sie jedes Ergebnis mit der Liste. Lassen Sie Abweichungen erklären und wiederholen Sie nach einer Änderung alle Fälle, nicht nur den reparierten. NIST beschreibt, dass generierte Antworten selbstsicher von der Vorgabe abweichen können. Eine überzeugende Erklärung ersetzt deshalb kein Prüfergebnis.
Erst wenn die Auswahl stimmt, kommen Umbenennen oder Verschieben infrage. Lassen Sie zunächst die geplanten Änderungen auflisten, prüfen Sie sie und behalten Sie eine wiederherstellbare Kopie. Ein korrektes Muster prüft weder Namenskollisionen noch, ob Sie genau diese Dateien tatsächlich ändern wollten.