Das Gruppenfoto passt in das quadratische Upload-Feld, doch plötzlich wirken alle ungewöhnlich groß und schmal. Die Datei hat die verlangten Abmessungen, aber die Proportionen stimmen nicht mehr. Das passiert, wenn Breite und Höhe unabhängig voneinander geändert werden.
Das Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe. Adobe erklärt beim Ändern der Bildgröße eine Funktion, die dieses Verhältnis beibehält. Suche in deinem Bildprogramm nach einer vergleichbaren Einstellung für verknüpfte Abmessungen oder feste Proportionen.
Was soll im Quadrat zu sehen sein?
Ein Rechenbeispiel mit Pixelmaßen: Ein Foto mit 4000 × 3000 Pixeln hat das Seitenverhältnis 4:3. Für ein Quadrat mit 1200 × 1200 Pixeln bieten sich zwei Wege an:
- Schneide ein Quadrat mit 3000 × 3000 Pixeln aus und verkleinere es auf 1200 × 1200. Dabei fallen Bildbereiche an den Seiten weg. Wähle den Ausschnitt bewusst.
- Verkleinere das gesamte Bild auf 1200 × 900 und setze es auf eine Fläche mit 1200 × 1200 Pixeln. Mittig platziert bleiben oben und unten jeweils 150 Pixel frei.
Wird das Original direkt auf 1200 × 1200 gezwungen, verändert sich seine Form. Ein vollständig gefüllter Rahmen gleicht verzerrte Gesichter oder Gegenstände nicht aus.
Prüfe auch die hochgeladene Fassung
Bearbeite eine Kopie. Kontrolliere alle Bildränder auf abgeschnittene Hände, Beschriftungen und wichtige Gegenstände. Sind diese Details nötig, sind Ränder oft die bessere Wahl.
Öffne die exportierte Datei und prüfe danach die Vorschau beim Hochladen: Die Website kann erneut zuschneiden. Vergleiche vertraute Formen mit dem Original. Bewahre die größere Quelldatei für andere Bildformate auf, damit du später nicht vom bereits beschnittenen Quadrat ausgehen musst.