Ein Chrome-Profil ordnet Browserdaten wie Lesezeichen und Verlauf. Das innerhalb einer Website angezeigte Konto musst du gesondert prüfen. Der Profilname „Arbeit“ beweist nicht, dass jede geöffnete Seite deine berufliche Identität verwendet.
An zwei Stellen nachsehen
Du öffnest einen Dokumentlink aus einer Nachricht. Das Fenster hat die gewohnte Arbeitsfarbe, trotzdem verlangt das Dokument eine Freigabe. Prüfe vor einer Zugriffsanfrage das Konto im Dokumentdienst. Vielleicht stimmt das Dokument, aber nicht die verwendete Identität.
- Öffne das Profilmenü in der Browserleiste.
- Öffne das Kontomenü innerhalb des Dokumentdienstes.
- Vergleiche die tatsächliche Kontokennung statt ähnlicher Profilbilder.
- Wechsle zum vorgesehenen Website-Konto und öffne den ursprünglichen Link erneut.
Diese Unterscheidung hilft auch vor dem Hochladen. Kontrolliere das Zielkonto unmittelbar vor der Bestätigung. Die Fensterfarbe vom Beginn der Aufgabe ist dafür kein ausreichender Nachweis.
Ordnung ist kein verschlossener Raum
Google weist darauf hin, dass Personen mit Gerätezugriff zwischen Chrome-Profilen wechseln können. Profile helfen gegen Verwechslungen, ersetzen aber keine getrennten geschützten Computerkonten. Lösche ein Profil auch nicht als ersten Reparaturversuch. Kläre zunächst, welche lokalen Daten darin liegen und welche davon du noch brauchst.