In einem Plan steht für eine Aufgabe „1,30 Stunden“. Sind damit eine Stunde und dreißig Minuten gemeint oder Dezimalstunden? Klären Sie das, bevor eine KI die Liste addiert. Auch eine ordentlich gestaltete Tabelle kann mehrdeutige Ausgangswerte enthalten.
Eine Stunde und dreißig Minuten sind 90 Minuten oder 1,5 Stunden. Der Dezimalwert 1,30 Stunden entspricht dagegen 78 Minuten. Schon bei einer einzigen Zeile entstehen zwölf Minuten Unterschied.
Zuerst alles in Minuten umrechnen
Bewahren Sie die ursprüngliche Liste auf. Schreiben Sie zu jedem Wert eine eindeutige Einheit, etwa „90 Minuten“. Deuten Sie Satzzeichen nicht stillschweigend um. Stammt ein unklarer Eintrag von jemand anderem, fragen Sie nach seiner Bedeutung.
Verwenden Sie eine kleine Kontrollrechnung: 30, 60 und 90 Minuten ergeben 180 Minuten beziehungsweise 3 Stunden. Lassen Sie die KI den Originalwert, die umgerechneten Minuten und die Dezimalstunden in getrennten Spalten ausgeben. So können Sie jede Umrechnung nachvollziehen, bevor Sie die Gesamtsumme verwenden.
Die Anweisung „Unklare Einheiten markieren, statt sie zu erraten“ beschreibt das gewünschte Verhalten. Kontrollieren müssen Sie die Antwort trotzdem selbst.
Die Interpretation der Tabellenzelle prüfen
Eine Uhrzeit, eine Zeitdauer und eine Dezimalzahl sind unterschiedliche Angaben. Die Excel-Dokumentation unterscheidet Ergebnisse im Zeitformat von Gesamtwerten in einer einzelnen Einheit. Die Anzeige 1:30 einfach in eine Spalte für Dezimalstunden zu kopieren, ist keine verlässliche Umrechnung.
Beschriften Sie die Ergebnisspalte eindeutig und beachten Sie das Dezimaltrennzeichen Ihrer Tabelle. Wiederholen Sie die kleine Kontrollrechnung nach dem Import. Ändert sich die Summe, korrigieren Sie zuerst den Import oder die Zellinterpretation, bevor Sie die gesamte Liste bearbeiten.