Die Erfolgsmeldung der Sicherung beantwortet eine Frage: Der Auftrag hat seinen Abschluss gemeldet. Sie sagt nicht, wie schnell Sie morgen früh ein bestimmtes Dokument zurückbekommen.
Wählen Sie eine kleine Probe
Nehmen Sie unkritische Beispiele mit bekanntem Inhalt: ein Textdokument, ein Foto und vielleicht ein kurzes Video. Stellen Sie sie in einem neuen, leeren Ordner wieder her. Lassen Sie die Arbeitsoriginale unverändert.
Nutzen Sie den Weg, den Sie bei einem echten Ausfall hätten. Wenn der Plan einen Ersatzcomputer voraussetzt, beziehen Sie ihn gelegentlich ein. Sonst prüfen Sie bequemere Bedingungen als die, auf die Sie sich vorbereiten.
Öffnen Sie das Ergebnis
Kontrollieren Sie Namen, erwarteten Inhalt und Datum. Öffnen Sie die Dateien in den üblichen Anwendungen. Eine Prüfsumme kann die Übereinstimmung mit einer bekannten Kopie belegen, aber nicht entscheiden, ob Sie die richtige Version ausgewählt haben.
Prüfen Sie bei einem Foto mehr als die Vorschau. Suchen Sie im Dokument den geänderten Absatz. Spielen Sie ein Video auch hinter den ersten Sekunden ab.
Entdecken Sie versteckte Abhängigkeiten
War ein Passwort nötig, das nur auf dem vermeintlich ausgefallenen Computer lag? Fehlte ein Wiederherstellungsschlüssel? Musste ein Online-Konto den Vorgang bestätigen?
Notieren Sie solche Abhängigkeiten, ohne Geheimnisse in einer allgemeinen Checkliste abzulegen. Die Anleitung sollte erklären, wo berechtigter Zugang verwaltet wird, nicht die Zugangsdaten offenlegen.
Hinterlassen Sie eine brauchbare Notiz
Halten Sie Sicherungsdatum, wiederhergestellte Dateien, Dauer und Hindernisse fest. Wiederholen Sie die Probe nach wesentlichen Änderungen und in einem realistischen Rhythmus.
CISA empfiehlt, Verfügbarkeit und Integrität von Backups zu testen. Die kleine Probe ist ein praktischer Anfang, keine Garantie gegen jeden Ausfall. Ein vollständiger Plan berücksichtigt auch den Verlust des Geräts oder Ortes, an dem die Sicherung liegt.