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Eine KI-Checkliste kann richtige Schritte falsch anordnen

Prüfen Sie Voraussetzungen, Erfolgskontrollen und Abbruchbedingungen, bevor Sie einer KI-Anleitung folgen.

Ein Assistent schlägt zum Aufräumen vor: alten Ordner entfernen, Dateien ins Archiv kopieren, Archiv prüfen. Die einzelnen Tätigkeiten wirken vertraut. Ihre Reihenfolge ist jedoch unbrauchbar: Der erste Schritt könnte löschen, was der nächste noch benötigt.

Auch eine sauber nummerierte Liste bleibt ein Entwurf. NIST beschreibt selbstsicher vorgetragene falsche KI-Ausgaben als bekanntes Risiko. Das folgende Beispiel ist ein praktischer Vorschlag zur Prüfung einer Anleitung, keine von NIST vorgeschriebene Methode zur Dateiverwaltung.

Für jeden Schritt Voraussetzungen festhalten

Lassen Sie den Assistenten drei Angaben ergänzen: Was muss vorher vorhanden sein? Woran erkennt man den Erfolg? Was passiert bei einem Fehler? Prüfen Sie die Antworten anschließend selbst.

Für einen kleinen Ordner mit Workshop-Notizen könnte die Reihenfolge so aussehen:

1. Quellordner und Ziel bestimmen; die Quelle unverändert lassen. 2. Dateien kopieren und den Abschluss ohne gemeldete Fehler abwarten. 3. Die erwartete Dateiliste mit dem Ziel vergleichen und die kopierten Dokumente dort öffnen. 4. Die Quelle behalten, solange Dateien fehlen oder Kopien unlesbar sind.

Für wichtige Archive sind ein geeignetes Sicherungsverfahren und gründlichere Prüfungen erforderlich. Einige geöffnete Dokumente belegen nicht, dass jedes Byte einer großen Sammlung erhalten geblieben ist.

Abbruchbedingungen gehören dazu

Probieren Sie den Ablauf zunächst mit entbehrlichen Beispieldateien aus. Was geschieht, wenn das Ziel voll ist oder eine Datei nicht kopiert werden kann? Nach einer unvollständigen Kopie darf die Anleitung nicht einfach mit dem Aufräumen fortfahren.

Löschen sollte kein automatischer letzter Schritt sein. Entscheiden Sie darüber gesondert, nach der Prüfung und unter Berücksichtigung nötiger Aufbewahrung. Das Wort „kopiert“ in einer KI-Antwort beweist nicht, dass die Dateien vorhanden sind.

Quellen und weitere Informationen

  1. NIST — Generative AI Profile, section 2.2

Die Quellen belegen die technischen Erläuterungen. Beispiele und vorgeschlagene Prüfungen sind redaktionelle Empfehlungen.