Zweimal Alex im Adressbuch: Ein Eintrag gehört einem Kollegen, der andere einem Musiklehrer. Ein gleicher Name ist ein Anlass zum Vergleichen, nicht zum Zusammenführen. Beginnen Sie mit einem eindeutig zuzuordnenden Paar, statt alle Vorschläge gleichzeitig anzunehmen.
Gehören die Angaben wirklich zusammen?
Öffnen Sie beide Karten und vergleichen Sie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und deren Bezeichnungen. Prüfen Sie auch das Konto, in dem der jeweilige Eintrag gespeichert ist. Eine berufliche Adresse und eine private Nummer können zu einer Person gehören. Eine unbekannte Nummer sollten Sie aber nicht einfach zuordnen. Auch ein gleiches Foto reicht nicht als Beleg.
Auf dem iPhone lassen sich Vorschläge für Duplikate unter der eigenen Karte in Kontakte prüfen. Sehen Sie jedes Paar einzeln an. Bleibt unklar, warum die Angaben dieselbe Person beschreiben, lassen Sie die Karten getrennt. Ergänzen Sie gegebenenfalls eine hilfreiche Bezeichnung zur Unterscheidung.
Exportieren Sie vor einer größeren Bereinigung die Kontakte mit dem jeweiligen Dienst und prüfen Sie einige Einträge in der gespeicherten Datei. Bewahren Sie diese privat auf: Ein Adressbuch enthält auch Informationen anderer Menschen. Eine nie geöffnete Exportdatei ist kein überzeugender Wiederherstellungsplan.
Das Ergebnis im Alltag kontrollieren
Verknüpfte Karten aus verschiedenen Konten können auf dem iPhone als ein Kontakt erscheinen, ohne dass die ursprünglichen Karten verschmolzen werden. Ein sichtbarer Eintrag beweist deshalb nicht, dass nur ein Datensatz gespeichert ist.
Prüfen Sie nach der Änderung eines bestätigten Paars das Herkunftskonto und ein weiteres verwendetes Gerät. Passen die Bezeichnungen privat und geschäftlich weiterhin zu den Nummern? Kontrollieren Sie beim nächsten Verfassen einer Nachricht die ausgewählte Adresse. Für die Prüfung müssen Sie niemanden eigens anschreiben. Bearbeiten Sie erst danach das nächste eindeutige Paar.